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Azoren - Perlen im Antlantik

von Heike Hanisch
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Vital & Nature


Azoren - Perlen im Antlantik

Die meisten kennen sie wohl nur aus dem Wetterbericht - die Azoren. Mitten im Atlantik gelegen und vom warmen Golfstrom umspült, gelten die Azoren als echter Geheimtipp für Naturliebhaber und Wanderer. Die neun kleinen Inseln, mit 1.600km Entfernung zu ihrem Mutterland Portugal, sind wahre Perlen im Antlantik, zu denen sich eine Reise lohnt.

Die Azoren sind ein Archipel bestehend aus neun weit verstreuten Inseln im Atlantik, westlich vom portugiesischen Festland, welche wegen ihrer Abgeschiedenheit über 500 Jahre beinahe vollständig unberührt blieben. Wegen ihres vulkanischen Ursprungs sind die Inseln mit tiefen Kratern übersäht, von denen manche mit schimmernden Seen gefüllt sind, andere wurden durch die üppige Vegetation überwuchert. Geysire und heilsame Schwefelquellen sind reichlich vorhanden. Große Flächen fruchtbarer Ackerböden und weiß getünchte Bauernhöfe bestimmen außerdem die Landschaft der Azoren. Auf den sanft abfallenden Berghängen wachsen Wein und Obstbäume. Die Küste ist zumeist felsig und schroff. Es gibt jedoch viele Buchten und Kiesstrände die zum Schwimmen und Sonnenbaden einladen. Wassersport wie Tauchen und Walbeobachtungen ist weit verbreitet. Populär sind auch Segeln, Reiten, Fahrradfahren und Wandern.


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Azoren

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Sehenswürdigkeiten

Terceira

Terceira, die »lila Insel«, erhielt ihren Beinamen aufgrund des herrlichen Sonnenuntergangs, den man allabendlich genießen kann. Auf dieser Insel wird eine besondere Art des Stierkampfes ausgeübt. Überall wachsen Hortensien und Azaleen. Am Straßenrand stehen kleine, farbenprächtige Wegkreuze, die während des Pfingstfestes, das auf allen Azoreninseln gefeiert wird, benutzt werden. Ein Kleinod ist die wichtigste Stadt der Insel, Angra do Heroismo, die zum Weltkulturgut der UNESCO erklärt wurde. Hübsche weiße Häuser, enge Sträßchen mit Kopfsteinpflaster, die Kathedrale, der Stadtpark, Kirchen und der in einem früheren Palast untergebrachte Regierungssitz sind nur einige der zahlreichen Anziehungspunkte. Der Caldeira de Guilherme Moniz ist der größte Vulkan auf den Azoren.

Santa Maria

Santa Maria wurde als erste Insel entdeckt. Hier gibt es Weingüter, grüne Felder, Palmen und Windmühlen. Die Sandstrände von São Lourenco und Praia sind ausgezeichnet. Die Strände auf Santa Maria gelten als die besten auf den Azoren. Die Insel ist ideal zum Wasserskifahren. Vila do Porto, die größte Stadt, bietet einige Sehenswürdigkeiten, vor allem die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ein ehemaliges Kloster aus dem 16. Jahrhundert dient heute als Rathaus.

Failal

Der Name bedeutet »Buche«, obwohl auf der Insel fast ausschließlich Arbutusbäume wachsen. Die Felder sind von blauen Hortensienhecken umgeben. An der Küste liegen zahlreiche geschützte Buchten, hier wachsen Pinien und exotische Bäume aus Japan und anderen Ländern. Horta, die wichtigste Hafenstadt, ist Treffpunkt für Segler und Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt. Besonders in der Semana do Mar lohnt ein Besuch. Die »Woche des Meeres« bietet diverse Sportveranstaltungen, Stände mit Kunstgewerbeartikeln, Musikdarbietungen und allerlei Leckereien. Vom riesigen Krater Caldeira hat man eine atemberaubende Aussicht.

São Miguel

São Miguel ist die größte und eine der schönsten der Azoreninseln. Der Krater Sete Cidades ist wohl eines der erstaunlichsten Naturwunder der Azoren - der 40 qkm umfassende Krater hat zwei Seen: einer ist tiefblau, der andere smaragdgrün. In Furnas kann man in vulkanischen Bächen und therapeutischen Schwefelquellen baden. Stickereien und Ananasprodukte werden hier hergestellt. Die Hauptstadt Ponta Delgada hat einen geschäftigen Hafen und ist auch sonst quicklebendig. Die Burg (16. Jh.) diente früher der Verteidigung gegen die Korsaren. Sehenswert sind die zahlreichen Kirchen, vor allem die Igreja de São José und die prächtige Igreja Maartiz de São Sebastião. Besuchenswert ist auch der im 17. Jahrhundert erbaute Conceicão-Palast. Ribeira Grande ist eine hübsche Stadt mit einem herrlichen Strand und mehreren interessanten Bauwerken, darunter einem Rathaus aus der Renaissance. Viele Ortschaften haben sehr sehenswerte kleine Kirchen, die Capela de Santa Bárbara in dem Fischerdorf Povoção ist das älteste Gotteshaus der Insel.

Flores

Die wohl hübscheste Insel der Azoren erhielt ihren Namen durch die einmalige Blumenpracht und zahlreichen Hortensienhecken. Die Landschaft ist vielfach zerklüftet, aber selbst in den tiefsten Schluchten wachsen Blumen. Die zahlreichen Wasserfälle haben alle nur erdenklichen blauen und grünen Farbschattierungen. Die Insel ist ideal für alle Wassersportarten. In der größten Stadt Santa Cruz gibt es ein kleines Volkskundemuseum. Sehenswert ist auch die Barockkirche. Interessant ist eine Tour der nahegelegenen Grotten, insbesondere der Exareus-Grotte.

São Jorge

São Jorge ist von glatten schwarzen Felsenklippen umgeben, die steilen Abhänge zum Meer sind mit üppiger Vegetation bedeckt. Der Pico de Esperança ist ein guter Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Ausblick auf diese grüne Insel gewährt. Zedernwälder umgeben die Inselhauptstadt Velas. Zahlreiche alte Bauwerke, darunter eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert, können besichtigt werden. Es gibt einige malerische Dörfer. São Jorge ist für seine Molkereiprodukte bekannt, Obst- und Weinbau werden ebenfalls betrieben.

Graciosa

Die Furna de Enxofre ist eine sehenswerte geologische Kuriosität: In einer Grotte unterhalb eines Kraters in 80 m Tiefe liegt ein kleiner, warmer Schwefelsee, den man über eine Wendeltreppe erreicht. Ebenso sehenswert sind auch der schwarze unterirdische Caldeira-See und die heißen Quellen im Badehaus der Ortschaft Carapacho. Auf den Feldern stehen die typischen Windmühlen der Azoren. In der winzigen Hauptstadt Santa Cruz befinden sich noch Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Die Insel hat eine freundliche Atmosphäre, die Feriengästen den Aufenthalt noch verschönert.

Pico

Der gleichnamige Berg der Insel ist mit 2351 m Portugals höchste Erhebung. Der schneebedeckte Gipfel verändert je nach Tageszeit seine Farbe, am Abend spiegelt er farblich den Sonnenuntergang wider. Auf den Weingütern dieser größtenteils rauen und felsigen Insel wird der berühmte Verdelho produziert. Das Walfangmuseum in Lajes do Pico ist ebenfalls interessant. Auch Tagesausflüge von Faial sind möglich, es gibt eine Verbindung von Horta nach Madalena.

Corvo

Auf der kleinsten Insel gibt es nur ein Dorf mit ein paar hundert Einwohnern, die alle miteinander verwandt sind. Die Eingangstüren werden niemals abgeschlossen, es gibt weder ein Gericht noch ein Gefängnis.


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Azoren

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Nachtleben

Die Azoren sind für ihr eher ruhiges Nachtleben bekannt. In den größeren Ortschaften schlendern in den Sommermonaten allabendlich sowohl Einheimische als auch Touristen durch die Gassen. Oftmals spielen Straßenmusiker auf den kleinen Plätzen und an den Häfen.

In Ponta Delgada, der Hauptstadt der Insel São Miguel, laden auf der Avenida Infante Dom Henrique zahlreiche Kneipen zu einem Glas Wein oder Bier. Auch ein paar Bars und kleinere Clubs gibt es in der Stadt, in denen bis in die frühen Morgenstunden getanzt wird. Bekannt ist z.B. die Cocktailbar Galeria Arco 8 im Stadtteil Santa Clara, die in ihrer Zweitfunktion als Galerie vor allem die Werke einheimischer Künstler ausstellt. Direkt am Hafen befindet sich die Promenade Portas do Mar, die neben der Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe und Fähren auch einige Restaurants, Bars und Cafés beherbergt. An den Wochenenden wird hier Livemusik gespielt, und in den Sommermonaten finden zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Hier befindet sich auch die Bar Baía dos Anjos, die bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist.

Zu einem Aufenthalt in Horta auf der Insel Faial gehört unbedingt ein Besuch in Peter's Café Sport, das ein Anlaufpunkt für all jene ist, die mit ihrem Segelschiff den Atlantik überqueren wollen.


Kulinarisches

Die Küche ist der auf dem portugiesischen Festland ähnlich, sie hat jedoch ihren eigenen Charakter entwickelt. Kaninchen und Flusskrebse sind besondere Spezialitäten der Azoren. Fisch und Meeresfrüchte gibt es in Hülle und Fülle. Ebenso reichhaltig ist die Auswahl an Früchten, darunter auch Ananas aus dem Gewächshaus, die gerne zu ungewöhnlichen Marmeladen wie z.B. Physalis-Marmelade verarbeitet werden. Die hiesigen Käsesorten sollte man unbedingt probieren.

Eine ganz besondere Spezialität wird auf der vulkanischen Insel São Miguel serviert: In Furnas werden für den typischen Eintopf Cozido das Furnas verschiedene Fleisch- und Kohlsorten, Kartoffeln und Karotten über Stunden direkt in der heißen Erde gegart.

Regionale Spezialitäten

  • Frisch gegrillte Fische, Kalmare und Tintenfische.
  • Gegrillte racas (Rankenfußkrebse), Hummer und cavaco (eine Krebsart) sind ebenfalls beliebt.
  • Schmorgerichte mit Rindfleisch.
  • Batatada (Süßkartoffelmarmelade) oder Doce de Tomate (Tomaten-Marmelade).

Regionale Getränke

Die einheimischen Weine, Süßweine, Liköre und Weinbrände sind sehr empfehlenswert. Die Weinanbaugebiete der Azoren liegen auf den Inseln Graciosa, Terceira, Pico sowie auf der Insel São Miguel. Bekannt ist vor allem der Basalto-Rotwein von Pico. Das angenehm milde Melo Abreu-Bier wird auf Sao Miguel gebraut.

Im nordöstlichen Teil São Miguel wird auf den Teeplantagen Chá Gorreana und Chá Porto Formoso, die zusammen mit einer Plantage im englischen Cornwall die einzigen drei Teeplantagen in der Europäischen Union sind, Schwarz- und Grüntee angebaut.



Beste Reisezeit

Auf den Azoren herrscht ganzjährig ein mildes subtropisches Klima, durch den Golfstrom wird das etwas feuchte Klima ausgeglichen. Die Regenzeit dauert von November bis März.

Ob Inselhopping oder Wanderurlaub, Ferienhaus oder Hotel - für jeden ist das Passende dabei! Und wer so viel Natur mit Kultur verbinden will, der kann die Azoren mit dem Städteerlebnis Lissabon kombinieren.




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